Motorreparatur - Schritt 6
Das Gehäuse ist nun zusammen und es können Pleul mit neuen Lagern verschraubt werden.
Theoretisch ist es auch möglich die Kurbelwelle mit schon montierten Peul einzubauen.
Als nächstes Kolben montieren, mit neuem Ringsatz selbstverständlich. Natürlich auch einen Blick auf Kolbenbolzen und
Kolbenauge werfen.
Nun die Zylinder über die Kolben. Dabei muss man sehr gut aufpassen um nichts zu beschädigen.
Hinweis: Die Kolben nicht verkehrt herum einbauen. Wenn ein Zylinder fertig ist, müssen sie mit mindestens 2 Hülsen fixiert werden.
Beim Durchdrehen des Motors schiebt die Kurbelwelle sonst eine Büchse wieder hinaus.
Neue Ölrohre mit eingefetteten Dichtringen einstecken.
Nicht vergessen: die Hitzebleche vorher zwischen die Zylinder schieben.
Die Steuerketten wurden vorher geprüft, ob sie noch in Ordnung sind und mit neuen Gleitschienen versehen.
Achtung: es gibt 5 schwarze und 1 braune Gleitschiene, die muss auf Ihren richtigen Platz, sonst läuft die Kette nicht richtig.
Die Zylinderköpfe werden jetzt auf die Stehbolzen gesteckt leicht verschraubt. In der richtigen Reihenfolge, logisch.
Danach das Nockenwellengehäuse, mit kontrollierten Lagerstellen und voll funktionsfähigen Kipphebeln.
Die Nockenwellen müssen sich ohne Kipphebel ganz leicht drehen, sonst ist das Nockenwellengehäuse verzogen oder die Köpfe
sind unterschiedlich geplant.
Mit dem Spezialwerkzeug die Steuerzeiten fein einstellen.
Hydraulische Kettenspanner sollten unbedingt nachgerüstet werden, dann ist der Rumpfmotor mit Lichtmaschine fertig.





